Ursprünglich stammt Spargel vermutlich aus Vorderasien und verbreitete sich von dort zunächst nach Süd-,
Mittel- und Osteuropa aus. Schon Ägypter, Griechen und Römer kannten den Spargel als Gemüse und Heilpflanze.
Spargel ist reich an Vitamin C, das gut fürs Immunsystem ist, enthält die fürs Nervensystem wichtigen
B-Vitamine und viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Darüber hinaus enthält er
Asparaginsäure, die die Nierenfunktion anregt und entwässernd wirkt. Da Spargel zu über 90 Prozent
aus Wasser besteht, ist er sehr kalorienarm und kann ohne Reue verzehrt werden.
Natürlich schmeckt Spargel frisch am besten. Müssen frische Spargelstangen aber übers Wochenende
für das Sonntagsessen aufbewahrt werden, empfiehlt es sich die Stangen ungeschält in ein feuchtes
Tuch zu wickeln und sie im Gemüsefach des Kühlschrankes aufzubewahren.
Im Gegensatz zu weißem Spargel, der gestochen wird, sobald sich die Erdoberfläche nur leicht hebt,
wird violetter Spargel gestochen, wenn die Spargelspitzen schon etwas aus den Erddämmen ragen. Da nun
Sonnenlicht auf die Spitzen treffen kann, wird der Farbstoff Anthocyan gebildet, der ihnen ihre violette Färbung
verleiht. Aufgrund dieses Farbstoffes schmeckt violetter Spargel etwas kräftiger als weißer Spargel und
enthält mehr Vitamin C und Betacarotin.
Grüner Spargel wird ganz ohne Spargeldämme angebaut und wächst die gesamte Zeit über der
Erdoberfläche. Unter der Einwirkung von Sonnenlicht wird Chlorophyll gebildet, das die gesamte Stange
grün färbt. Grüner Spargel schmeckt herzhafter als weißer und violetter Spargel und
enthält mehr Vitamin C und Betacarotin.